Wenn dir mal die Luft ausgeht

Kraftvoll, kraftlos, Kraftakt, Krafttraining … irgendwie hört sich das alles ziemlich anstrengend an. Sowohl etwas kraftvoll zu tun als auch kraftlos zu sein wirkt gleichermaßen ermüdend – finde ich. Wir legen in beiden Fällen wohl einen Kraftakt hin, also sowohl, wenn wir uns übermäßig betätigen, als auch, wenn wir zu k. o. sind, die einfachsten Dinge zu erledigen.


Dabei sabotieren wir uns ganz gerne selbst, indem wir ein paar einfache Mechanismen außer Acht lassen, die unsere Gedankenwelt regelrecht erschüttern. Dementsprechend sind wir angestachelt, stehen unter Druck oder trauen uns das, was ansteht, nicht zu.

Die Sprache

  • Sag doch mal „ich will“ anstatt „ich muss“.
  • Mach doch mal aus „ich kann nicht“ ein „ich will nicht“.
  • Aus „ich schaffe das nicht“ ein „ich schaffe das.“

Die Sprache ist ein sehr mächtiges Werkzeug, mit dem wir uns selbst beeinflussen können. Genauso aber auch andere. Vielleicht sagen dir einfach ziemlich viele Leute um dich herum, was du unbedingt schaffen musst oder was du auf keinen Fall schaffen kannst?

Der Fokus

  • Die meisten Menschen fokussieren sich den ganzen Tag auf eine relativ kleine Fläche in Gesichtsnähe. Dabei verspannen sich neben den Augen- auch die Nackenmuskeln. Darum: Irgendwo hingehen, wo man den Blick mal eine Weile in die Ferne schweifen lassen kann. Zack, Entspannung – zack, Ruhe im Kopf.

Und wenn du dich nur nach draußen vor die Tür setzt, ist das schon hilfreich. Noch besser ist natürlich dabei zu gehen. Wenn‘s geht, vielleicht im Grünen.

Der Schlaf

  • Nachts, wenn du wach liegst und grübelst: Konzentriere dich auf genau das andere Ende – die Füße. Scanne sie gedanklich zentimeterweise ab. Dabei wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit einschlafen.
  • Nimm dir vor dem Einschlafen eine Auszeit von neuen Informationen. Schlafen ist der natürlichste Weg zur Regeneration, den unser Körper bereits kennt. Alle anderen Techniken kann man zwar lernen, das dauert aber seine Zeit. Also kümmere dich zu allererst darum guten Schlaf zu finden.

Hab ein schönes Wochenende,

Deine Sabine