Wie wir trotz Arbeit lebendig bleiben

"Arbeit hat einen enormen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Sie schafft Anerkennung, vielleicht Wohlstand aber vor allem: Identität. Ich bin dieses, ich bin jenes - von Beruf. Doch was, wenn der Job das eigentliche Leben auffrisst und vom Menschsein nichts übrig bleibt?


Nicht nur der hohe Anteil an Zeit, den Arbeit einnimmt, macht es wichtig besonders auf diesen Bereich des Lebens zu achten. Wir fühlen uns gebraucht oder finden Erfüllung. Wir sind stolz, auf das was wir leisten. Wenigstens eine Zeit lang. Doch was, wenn die grundlegenden Dinge des Lebens wegen des Jobs nicht mehr erfüllt werden? Ein Consultant, der mehrere Tage pro Woche nicht zu Hause ist, ein selbstständiger Unternehmer, der rund um die Uhr arbeitet oder eine Führungsperson mit hoher Verantwortung können schnell in ein berufliches Fahrwasser geraten, dass zwar monetär sicherlich einträglich ist, doch von ihnen als Menschen bleibt kaum etwas übrig. [...]

Die Wechselwirkung der Lebensbereiche

Die Art wie Sie arbeiten und wie sehr die Arbeit in das eigentliche Leben schwappt beeinflusst alle Lebensbereiche: ob es die Art ist, wie wir Beziehungen führen, wie gut unser Alltag zum gewünschten Lebensstil passt, wie die Sexualität gelebt wird und ob es ausreichend Zeit für Schönes, also Zerstreuung und Muse, gibt. Es gibt aber auch die umgekehrte Auswirkung auf die Arbeit. Wenn die Beziehung nicht gut läuft, ist viel Arbeit manchmal vielleicht auch ein Ausweichmanöver. Worum es am Ende immer geht ist die Frage: passt die Art wie ich arbeite zu dem was ich möchte? [...]"

(BusinessVillage Magazin 03/2019)

 

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Bleib lebendig,

Sabine